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In den Darmstadt Dukes steckt noch viel Potenzial

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"In den Darmstadt Dukes steckt noch viel Potenzial"

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Darmstädter Echo - Mittwoch, 23.11.2022 - 18:41

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Der ESC Darmstadt versucht in der Eishockey-Hessenliga Tritt zu fassen. Das Ziel des Vereins ist aber auch ein anderes. So sollen zum Beispiel Perspektiven geschaffen werden.

An der Vorgabe ändert sich nichts: Das Ziel beim ESC Darmstadt Dukes ist es, immer das Beste zu geben. Das reichte zwar aktuell noch nicht für die ersten Zähler in der Eishockey-Hessenliga – das 1:8 am vergangenen Sonntag gegen Eintracht Frankfurt war die dritte Niederlage im dritten Spiel für den Aufsteiger aus Südhessen. Doch die Dukes tun genau das, was sie sich als Verein auf die Fahne geschrieben: lernen, Erfahrungen sammeln, sich weiterentwickeln.

So hatte Maik Schwarz im Spiel gegen Frankfurt, zu dem über 300 Zuschauer in die Eissporthalle im Bürgerpark gekommen waren, Fortschritte gesehen. „Wir waren zunächst auf Augenhöhe“, sagt der Dukes-Vorsitzende. Schließlich führten die Gastgeber durch einen Treffer von Daniel Maier sogar mit 1:0, ehe die Eintracht den Spieß umdrehte. Schon an diesem Sonntag (18.45 Uhr, Eissporthalle) haben die Darmstädter gegen die RT Bad Nauheim II (ein Punkt aus drei Partien) die nächste Chance auf das erste Erfolgserlebnis. „Ich male mir schon aus, dass da was drin ist“, meint Schwarz zur anstehenden Aufgabe.

Gegen die Eintracht mussten die Südhessen aber noch einmal anerkennen, dass die neue Liga für den Aufsteiger eine Herausforderung ist – durch die Landesliga Hessen waren die Darmstädter souverän zur Meisterschaft marschiert. Die neue Konkurrenz hat es freilich in sich. Die Dukes sind quasi der „kleinste Verein“ der Hessenliga, in der neben der Eintracht und Bad Nauheim auch Clubs wie die Löwen Frankfurt II oder die EJ Kassel (Nachwuchsteam der Kassel Huskies) spielen – Konkurrenz mit einem ganz anderen Hintergrund und anderen Möglichkeiten. „Das ist ein ganz anderes Niveau, da haben wir Nachholbedarf. Aber wir wollen lernen und uns anpassen“, sagt Schwarz daher und fügt an: „Da, wo wir sind, wollen wir uns behaupten.“ Heißt also auch in der Hessenliga, in der sich die Dukes etablieren wollen – wenn nicht diesmal, dann zumindest mittelfristig.

Der 41-Jährige kann sich durchaus vorstellen, dass die Darmstädter in Zukunft auch mal höher spielen als in der Hessenliga. „In dem Verein steckt sehr viel Potenzial“, sagt Schwarz, der den ESC seit Mai führt. Und dieses Potenzial will der Vorsitzende herauskitzeln und fördern. Der Amateurverein soll professioneller werden – das ist das Ziel, dem er sich Schritt für Schritt annähert.

So haben die Dukes in den vergangenen Monaten einiges dafür getan, um ein einheitliches Bild zu schaffen, eine gesamtheitliche Identität. „Früher waren Jugend und Aktive schon ein bisschen getrennt“, meint der Vorsitzende. Dass Spieler aus der U20 ins Aktiventeam integriert werden, ist da nur ein Schritt. Grundsätzlich ist das Interesse innerhalb – selbstverständlich soll es auch außerhalb wachsen – des Vereins gestiegen. Die Aktiven interessieren sich mehr für die Jugend. Und umgekehrt. Neuerdings gibt es auch ein Frauen-Team mit aktuel 14 Spielerinnen, Tendenz steigend.

Ein weiterer Schwerpunkt bei den Dukes liegt freilich auf der Jugendarbeit, die zuletzt vom Deutschen Eishockey-Bund sogar prämiert worden ist. Bis auf U17 und U15 sind die Nachwuchsklassen besetzt, sie spielen teils in den starken Ligen in Nordrhein-Westfalen mit. Die Darmstädter haben sich einen Namen gemacht, sind daher längst eine Adresse im Nachwuchs-Eishockey. Zumal sie das Alleinstellungsmerkmal in der Region haben.

„Wir wollen Perspektiven bieten“, erklärt Schwarz. Das tut der ESC. Einher damit geht die Verwirklichung der Vision des 41-Jährigen. „Wir wollen die Dukes auf feste und gesunde Beine stellen“, sagt der Vereinsvorsitzende. Das ist das Ziel. Und so werden die Dukes auch weiterhin immer ihr Bestes. geben.

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