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Darmstädter Eishockeyteam lässt sich nicht unterkriegen

News der Knaben


International Children’s Games 2016

Das Eishockeyteam aus Darmstadt hat zu den International Children’s Games (ICG) Unterstützung mitgebracht. Einige ihrer Familienmitglieder haben die lange Reise nach Tirol auf sich genommen, um bei den spannenden ICG-Bewerben dabei zu sein.

In der Eisarena Götzens trafen am Donnerstag die beiden Eishockeyteams aus Kharkov und Darmstadt aufeinander. Besonders die Darmstädter wurden durch ihre Familienmitglieder unterstützt. Susanne Menkel-Werner fördert die sportlichen Ambitionen ihres Sohnes gerne. Häufig verbringt sie ihre Wochenenden bei Eishockey-Turnieren, während andere Mütter Kuchen backen. „Lange Fahrten und kalte Eishallen nehme ich gerne in Kauf, weil man die Freude der Kinder am Sport spürt“, erklärt sie stolz mit leuchtenden Augen. Dass die Mutter mittlerweile nicht mehr kälteempfindlich ist, hat in Götzens bei minus drei Grad viele Vorteile.

Auch Trainer Billy Joe Müller findet Gründe, die die investierte Zeit aufwiegen: „Es war ein unglaubliches Gefühl, als wir letztes Jahr unseren Erzrivalen geschlagen haben. Alle waren außer sich vor Freude.“ Solche Momente motivieren das Team und dienen als Bestätigung des harten Trainings. Der Zusammenhalt steht für die Darmstädter Mannschaft an vorderster Stelle.

Anders als in anderen Ländern wird in Deutschland der Eishockeysport bei weitem nicht so zelebriert wie Fußball. Dementsprechend gering sind die Ressourcen, die der Mannschaft zur Verfügung stehen. Im internationalen Bewerb sind sie zwar Eishockey-Nationen wie Kanada unterlegen.

In ihrem Einsatz und ihrem Ehrgeiz stehen sie den großen Vorbildern aber um nichts nach.

Leider hat es auch im Spiel gegen Kharkov nicht für den Sieg gereicht. Das Team aus Darmstadt landet schließlich auf Platz acht der Gesamtwertung. Den Event werden sie dennoch in guter Erinnerung behalten. „Besonders beim netten Volunteer Jonathan möchten wir uns für die Hilfe bedanken“, zeigt sich das Team dankbar.

Überhaupt sind sie von der Organisation der Veranstaltung beeindruckt. Auch die Homebase finden die Darmstädter spitze, dort wird es den Youngsters nie langweilig. „Den Kindern wird diese Woche wohl ewig in Erinnerung bleiben“, streut Mutter Menkel-Werner den ICG Rosen.

Besonders dieser Delegation aus Deutschland merkt man an, wie sehr sie die Möglichkeit schätzt, neue und ganz besondere Menschen aus anderen Nationen kennen zu lernen.

Quelle: Homepage International Children’s Games (ICG)

Foto: Stefanie Mikulic, Stephanie Stix | Medienzweig der Ferrarischule Innsbruck, Medienkolleg Innsbruck © innsbruck-tirol sports GmbH

Text: Lea Singer, Michael Meinhardt | Medienzweig der Ferrarischule Innsbruck © innsbruck-tirol sports GmbH

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