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U17 Dukes scheitern an Bulldoggen aus Königsborn

News der U17


In einer dramatischen Partie unterlagen die Darmstädter mit 2:6 gegen den Königsborner JEC „Bulldogs“. Der Grund hierfür war eine dürftige Mannschaftsleistung, wo einige Spieler mental schon im Weihnachtsurlaub waren. Zusätzlich erschwert wurde das Spiel von provozierenden Gästen sowie einem Schiedsrichtergespann, dem das Spiel über Zeit leider komplett entglitt.

Ab Beginn der Partie schwante den Zuschauern, die sich einen Sieg der Dukes wünschten, nichts Gutes. Äußerst verhalten und nervös begannen die gräflichen das Spiel und verweigerten beinahe komplett jedes Lauf- und Stellungsspiel. Nach der Vorstellung eine Woche zuvor boten die Jungs und Mädels in blau-weiß eine in vielen Punkten verbesserungsbedürftige Darbietung. Und das, obwohl die Gäste auch keinesfalls übermächtig daherkamen und in der Rückwärtsbewegung bei schnellem Umschaltspiel große Schwächen offenbarten, insbesondere auch der Goalie der Gäste verbreitete Unsicherheit. Nutzen konnte dies im ersten Drittel leider nur Sascha Eremenko, der mit dem 1:0 seinen fünften Saisontreffer verbuchen konnte. Die Führung hatten die Gäste dann bis zur Drittelhälfte in ein 1:2 gedreht. Leider begann in dieser Zeit auch eine Serie von Provokationen von einzelnen Spielern der Gäste, wo die Spanne von Stockschlägen bis zu Beleidigungen reichte. Das „unglücklich“ leitende Schiedsrichter-Duo war mit dieser Art der „Spielführung“ leider völlig überfordert bzw. wussten die Gäste ihre Nadelstiche Abseits der Aufmerksamkeit der Referees zu setzen. Zusätzlich pfiffen die Unparteiischen Aktionen zurück, die spätestens mit der U11 eigentlich normales Spielgeschehen darstellen.

Die Dukes-Spieler waren mit der Situation insgesamt überfordert. Ständiges Provozieren der Gegner, Schiedsrichter, die davon scheinbar nichts mitbekommen, aber gleichzeitig jede andere Kleinigkeit pfiffen sowie ein Tag, an dem auch sportlich nichts zusammenlaufen wollte war insgesamt zu viel für die Darmstädter Jungs und Mädels. So entwickelte sich von außen betrachtet ein skurriles Match und auf dem Eis völlig unnötig eine vergiftete Atmosphäre. Die Dukes waren das halbe Spiel in Unterzahl, insbesondere die Schlüsselspieler der Dukes mussten ein ums andere Mal pausieren. Von daher wurde jeder Spielfluss im Ansatz abgewürgt. Der erneut glänzend aufgelegte Goalie Niklas Lenz verhinderte allerdings Schlimmeres.

Letztendlich war bei diesem Spiel das Ergebnis ein wenig nebensächlich, auch, wenn wir uns sehr über das erste Saison-Tor von Eddy Poleacov (Zuspiel: Laurin Thomas) gefreut haben.

Die Art und Weise, wie das Endergebnis zustande kam, war einfach äußerst unschön und wir wünschen uns, dass sich weder Schiedsrichterleistung noch Provokationen wiederholen. Man muss auf dem Eis während des Spiels keine Nettigkeiten austauschen, aber es sollte doch menschlich bleiben. #hockeyisdiversity

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