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U15 Dukes unterliegen Huskies aus Kassel nur knapp

News der U15


Am 12.01.2019 ging es im ersten Spiel des neuen Jahres gegen den Tabellenzweiten aus Nordhessen. Die Schlittenhunde waren mit einem vollen Kader angereist. 18 Spieler fanden ihren Weg in die Darmstädter Eissporthalle. Auch Coach Joe Müller konnte auf eine mit 14 Spielern, davon 3 vom Kooperationspartner aus Frankfurt, ausreichend gefüllte Mannschaftsbank zurückgreifen.

Von Spielbeginn an entwickelte sich eine dynamische Partie zwischen beiden Mannschaften. Kassel erspielte sich zwar ein leichtes optisches Übergewicht, was allerdings nicht verwunderlich war: zusätzlich zur Hessenrunde spielen die Huskies noch in NRW und haben in dieser Saison bisher 13(!) Spiele mehr Zeit gehabt, sich einzuspielen. Die Abwehr der Dukes stand sicher und die wenigen Schüsse, die doch bis zum Tor kamen, konnte ein bärenstarker Oliver Reichert im Tor der Dukes sicher entschärfen. Natürlich beschränkten sich die gräflichen nicht auf die reine Defensive. Gefährlich wurde es für Kassel immer, wenn Sascha Eremenko, Sean Erdmenger und Leon Körner stürmten. Den ersten Aufreger des Spiels gab es, als Daiyan Mujagic auf dem Weg zum Tor mit einem Check von schräg hinten übel über den Haufen gefahren wurde.

Es sollte bis zur Spielmitte im zweiten Drittel dauern, bis die Hausherren mit dem ersten Treffer in Führung gehen konnten. Leon Körner gewann ein Laufduell gegen zwei Schlittenhunde und netzte auf Zuspiel von Alex Lindner ein. Leider hielt die Führung nur rund 10 Minuten. Es gelang den Dukes in der entscheidenden Situation nicht, nach mehrfachen Puck-Gewinnen im eigenen Drittel ein geordnetes Aufbauspiel aufzuziehen. Viel zu statisch und ideenlos landete der Puck immer wieder bei den Huskies. Man konnte von außen zusehen, wie den Dukes durch diese Umklammerung auf dem Eis die Kraft langsam ausging, während Kassel seinen ersten Block brachte, der dann in der 38. Minute mit dem dritten Nachschuss schließlich zum Ausgleich einnetzte.

Im 3. Drittel kamen die Dukes zunächst wieder mit Schwung aus der Kabine und konnten sich wieder Chancen erspielen. Leider sorgten zwei weitere Situationen, die als Kopien des ersten Gegentores hätten durchgehen können, dafür, dass sich die Gäste mit 3:1 absetzen konnten (46./52. Minute). In den verbleibenden knapp 10 Spielminuten gelang es den gräflichen dann leider nicht mehr, das Kasseler Tor zu finden. Allerdings wurde nie aufgegeben, bis zum Schluss war der Wille ungebrochen und es wurde gekämpft.

Zusammenfassend kann man zunächst die Schiedsrichter loben, die wirklich eine sehr starke Leistung zeigten und das Spiel sehr souverän moderierten. Sie ließen eine gewisse körperliche Härte zu, blieben ihrer Linie das ganze Spiel über treu. Beide Mannschaften kamen mit dem gebotenen Raum sehr gut klar und blieben bis auf wenige Ausnahmen (siehe oben) im harten aber fairen Bereich.

Ein besonderes Augenmerk sollten die Dukes allerdings auf die Entwicklung ihres Aufbauspiels legen. So waren die drei Tore heute nicht die ersten Tore gegen die U15, die gefallen sind, weil die Mannschaft im Aufbau nicht ausreichend eingespielt ist und es zu wenige Automatismen gab bzw. Positionen und Laufwege den Spielern nicht ins Blut eingegangen sind. Dadurch gelingt die Befreiung in den jeweiligen Situationen oft nicht und der Gegner kommt automatisch zu Chancen, wenn die Kräfte der Spieler auf dem Eis nachlassen und es keine Wechselmöglichkeiten gibt. Hier sind die Trainer in der nächsten Zeit gefordert, denn dann hätte die Mannschaft reelle Chancen auf weitere Punkte.

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