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Saisonhöhepunkt der U9 in Eppelheim

News der U9


Saisonhöhepunkt der U9 in Eppelheim Zum letzten mal in dieser Saison sind die jüngsten Dukes aufs Eis gegangen. Der Saisonabschluss war dann auch gleich der Höhepunkt der Saison. Die Dukes reisten zu einem zweitägigen Turnier ins ICE-House Eppelheim, wohin der Gastgeber, die Eisbären Eppelheim zu einem Turnier geladen hatte. Sieben Mannschaften sollten an zwei Tagen den Turniersieger ausspielen. Das ganze wurde von einem tollen Programm umrahmt. Die Gastgeber gaben sich jede Mühe, den angereisten und den heimischen Eiscracks ein wunderbares Erlebnis zu bescheren. Der Turniermodus war ungewohnt und bereitete Trainer Torsten Koch und Betreuer Viktor Marahtanov zunächst etwas Kopfzerbrechen. Es durften Spieler bis zur u11 eingesetzt werden. In einer Mannschaft mussten aber auch mindestens fünf u9 Spieler und drei u7 Spieler eingesetzt werden. Die u9 und u7 Spieler waren kein Problem, da können die Dukes durch ihre verbesserte Jugendarbeit der letzten zwei Jahre aus dem Vollen schöpfen. Schwieriger war es mit u11 Spielern aufzulaufen. Dem Kader standen dann auch am Samstag nur zwei u11-Dukes (jüngerer Jahrgang) zur Verfügung und am Sonntag gar keiner mehr. Davon lässt sich aber ein Duke nicht entmutigen und so ist die Mannschaft nach einer Übernachtung mit gemeinsamen Team-Abendessen beim Italiener am Samstag angetreten. Das Team bestand hauptsächlich aus eingespielten u9 Spielern des jüngeren Jahrgangs, ambitionierten u7 Spielern und hoch motivierten Gastspielern aus Wiesbaden und Mannheim. Wie gewohnt war den jungen und körperlich unterlegenen Dukes der Respekt vor dem Gegner anzumerken. Die robustere Spielweise insbesondere der u11 Spieler machte den Jungs zunächst zu schaffen. Sie zogen sich dennoch in den ersten beiden Spielern -trotz Niederlagen- gegen den späteren Turniersieger Rhinos Hügelsheim und die Rebels aus Stuttgart beachtlich aus der Affäre und setzten ein erstes Ausrufezeichen, dass hier kein Kanonenfutter angereist war. In Spiel drei spielten sie gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers einen ausgezeichneten Puck aufs Eis und konnten ihren einzigen Sieg des Turniers feiern. Das letzte Spiel des Tages war geprägt von müden Beinen und einer spielerisch überzeugenden Reihe der Gegner. Die Mannschaft aus Reutlingen schickte eine eingespielte u11-Reihe aufs Eis, gegen die die Reihen der Dukes größte Probleme hatte mitzuhalten. Dennoch konnten die Dukes das Spiel lange ausgeglichen gestalten und verloren letztlich unglücklich. Nach einem langen Eishockey-Tag mit 4 Spielen wollten selbst die sonst so aktiven Jung-Dukes nur noch Duschen, Essen und ins Bett. Dadurch hatten die Eltern die Möglichkeit den Tag und die Saison gemeinsam Revue passieren zu lassen, denn nicht nur für die Spieler, auch für die Eltern war es die erste gemeinsame Fahrt zu einem großen Turnier. Es bewies sich daher sowohl für die Cracks, als auch für die Eltern, dass gemeinsame Fahrten einen teambuildenden Charakter haben, der regelmäßig wiederholt werden sollte. An Tag zwei merkte man den Dukes keine Müdigkeit an, sie legten los wie die Eis-Feuerwehr und überraschten den späteren Finalisten Ludwigshafen mit schnellem und präzisem Eishockey. Aber auch hier war es insbesondere eine Reihe der Scorpions, welche mindestens ein Kopf größer und 3-4 Jahre älter war, die den Dukes den Schneid abkauften. So war gegen die Scorpions aus Ludwigshafen leider kein weiterer Erfolg vergönnt. Im letzten Vorrundenspiel wurde der Hausherr herausgefordert, der sich offenbar zu sicher war, gegen die Dukes einen Sieg einzufahren. Schnell gingen die Dukes in Führung. Der sicher geglaubte Sieg für die Eisbären schien in weite Ferne zu rücken und statt sich auf ihre spielerischen und vor allem körperlichen Vorteile zu besinnen, begannen die Gastgeber mit rüdem und überhartem Spiel den Dukes zuzusetzen. Einige Dukes nahmen den Kampf an und zeigten, dass Größe und Gewicht nicht alles ist, um auf dem Eis zu bestehen. Auch Wissenschaftsstädter verstanden es den Körper richtig einzusetzen und boten ordentlich Paroli. Andere Dukes versuchten spielerisch weiter Akzente zu setzen. Im Ergebnis war es ein enges Spiel, mit dem der Gegner nicht rechnete. Leider muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass den ehrenamtlichen Schiedsrichtern, die den Tag über einen tollen Job machten, leider das Spiel entglit. Selbst wenn den Dukes gezielt Schläger zwischen den Beinen landeten oder harte Checks verteilt wurden, die in den Altersklassen nichts zu suchen haben, griffen die Schiedsrichter nicht ein. Die Trainer unterbanden auch nicht, dass die Eisbären regelmäßig 2-3 Sekunden vor der Wechselsirene aufs Eis spurteten und sich dadurch einen Vorteil erspielten. Hier hätte ein klares Zeichen des Fairplay von den Schiedsrichtern und auch den Trainern der Gastgeber gesetzt werden müssen. Nach der Schlusssirene war aber auch das Verziehen und sportlich fair wurden die Gegner verabschiedet. Zwischen den Platzierungsspielen maßen sich die Spieler in einem Skill-Contest. Wie schon am Tag zuvor, als sich die u7-Spieler der Dukes beim Contest von ihrer starken Seite zeigten, hielten die u9er die Darmstädter Fahne hoch. Sie zeigten läuferisch gute Leistungen und präzise Skills. Insbesondere der gräfliche Goalie, bewies im Shoot-Out starke Nerven. Im Entscheidungsspiel um Platz 5 ging es wieder gegen Reutlingen und wieder schafften es die Dukes nicht, der älteren Reihe der Reutlinger den Schneid abzukaufen. Da im Ergebnis gegen die anderen Reihen, die der Altersklasse der Dukes entsprachen, nicht mehr Tore geschossen wurden, ging das Spiel nach Reutlingen. Bei der Siegerehrung war alles vergessen, es gab einen Pokal für die Mannschaft, einen Pokal für jeden Spieler und richtigerweise ging auch der Fairness-Pokal nach Darmstadt. Die Dukes bekam die wenigsten Strafzeiten angezeigt. Sie waren damit nicht nur die jüngste sondern auch die fairste Mannschaft, was den Stolz des Dukes Trainers Torsten Koch noch größer werden ließ. Torsten Koch äußerte sich nach dem Turnier dementsprechend zufrieden: „Hierauf können wir aufbauen. Wir hatten ein junges, ambitioniertes Team am Start. Neben den spielerischen Akzenten begeisterte mich, dass die Jungs nie aufgesteckt haben und über das ganze Turnier hinweg diszipliniert gespielt haben. Ich freue mich auf die nächste Saison mit der Mannschaft und wünsche uns allen jetzt erst einmal erholsame Sommertage.“ Der besondere Dank geht an die Organisatoren und zahlreichen Helfer aus Eppelheim, die ein großartiges Turnier auf die Beine gestellt haben, die fairen Gegner, die Schiedsrichter, die motivierten Gastspieler aus Wiesbaden und Mannheim, die mitgereisten und frenetisch anfeuernden Familien ( Arriba! Ándale!), den nimmermüden Betreuer Viktor und den umsichtigen Trainer Torsten.

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